Name: Nordseeturnier 2007
Datum: 26/27.05.2007
Standort: Sandstedt/Deutschland
Vorwort:
Das Pfingstwochenende stand wie in der Vergangenheit wieder ganz im Zeichen des Besuches bei den Weser-Ems-Hoppers im hohen Norden Deutschlands.
Von unserem Verein nahmen in diesem Jahr 7 HF an diesem stark besetzten Event teil. Erfreulich, dass sich zu den „üblichen" Teilnehmern auch ein paar Neulinge gesellten.
Wie in der Vergangenheit sollte sich rausstellen, dass es ein einziges Problem bei diesem Turnier gibt: die Anreise nach Sandstedt. Wegen des Pfingstverkehrs sollten wir dieses Jahr geschlagene 8
Stunden benötigen um trotzdem gut gelaunt am späten Nachmittag auf dem schon überfüllten Gelände anzukommen. Die ausgezeichnete Stimmung, das Treffen mit unseren ausländischen Freunden so wie der
Besuch bei meiner Züchterin Christel Killer liessen diese kleinen Unannehmlichkeiten schnell vergessen.
Jos:
Eine Wiederholung des Nordseesieges von 2005 stand nicht auf dem Programm. Da es eine theoretische Chance gibt dieses Jahr aktiv an der WM teilzunehmen wollte ich dieses Turnier nutzen um die
Trainingsmethode sprich „Durchlaufen", Schnelligkeit der Zonen in einem offiziellen Wettbewerb zu testen, mit der Gefahr hin den einen oder anderen Fehler in Kauf zu nehmen.
Der erste Start am Samstagmorgen war ein Jumpinglauf, aufgestellt vom WM-Richter 2005 Bernd Hüppe. Es war ein typischer ‚Bernd-Hüppe-Parcours', technisch aufgebaut, sehr anspruchsvoll und daher auch
sehr interessant. Eigentlich ein Parcours der Lee recht gut liegen sollte. Leider sollte eine dumme Verweigerung bei der Bürstenhürde (die nachträglich noch mehr Probleme bereiten sollte) sowie ein
Stangenabwurf bei der Kombination zum Schluss den ansonsten sehr guten Lauf etwas schmälern. Trotz dieser Verweigerung lief Lee eine der besten Zeiten in diesem hochkarätigen Starterfeld!
Im nachfolgende Agilitylauf, von einer dänischen Richterin aufgestellt, sollte sich dann zeigen ob das Zonentraining beim offiziellen Lauf Früchte tragen würde.
Die Zonen waren schnell doch sollten die Abgänge auf dem Laufsteg und der A-Wand mit einem knappen Fehler bestraft werden. Am Rest des Laufes gab es überhaupt nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil,
ohne diese 2 Fehler hätte Lee hier den 3. Platz erreicht.
Sonntagmorgen starteten wir im Agilitylauf welcher vom WM-Richter 2002 Adrie van den Bosch aus Holland gestellt wurde. Hier das gleiche Problem! Wiederum 2 Fehler, A-Wand und Laufstegabgang,
ansonsten war der Rest des Laufes ausgezeichnet.
Es blieb noch der Jumpinglauf von unserem luxemburgischen Richter Manuel Alff. Bei diesem Lauf sollte die Passage kurz vor dem Ausgang entscheidend sein. Ich nahm mir vor hier mit Lee zum Schluss
einen fehlerlosen Lauf hinzulegen. Das zweite Gerät sollte dies schnell verhindern, es war ...... die Bürste. Lee lief einfach an dieser vorbei.
Somit stimmte für den weiteren Lauf meine Bewegungsrichtung nicht mehr. Der Rhythmus war dahin und es folgte eine Dis beim anschliessenden Tunnel. Was mich aber etwas ärgerlich stimmte war eine
zusätzliche Dis bei der interessanten Schlusspassage.
Fazit: 4 Starts, kein Nullfehlerlauf!
Positiv: Zurückzuhalten bleibt, dass Lee nicht soweit von der Spitze entfernt ist und es gilt nur weiterhin das Verbessern der Zonen.
Large-Klasse:
Für John und Chip sollte dieses Turnier die leicht angeknackste Moral nach der unglücklich verlaufenen letzten Quali heben.
Der Start beim Jumping-Lauf am Samstag begann recht eindrucksvoll, bis zu ......der Bürstenhürde. Chip verweigerte diese 3 Mal und somit Dis.
Der A-Lauf hingegen war toll für die Moral, ohne Fehler kamen sie in diesem Lauf auf den ausgezeichneten 8. Platz! Leider stellte sich beim Verlassen des Parcours heraus, dass John sich eine böse
Fussverletzung zugezogen hatte, an einen weiteren Lauf war nicht mehr zu denken. Im Gegenteil, ein Arztbesuch wird unausweichlich sein.
Wegen der grossen Teilnehmerzahl starteten die HF auf 4 Ringen.
Nachteil ist, dass man nicht jedem Vereinskollegen zuschauen kann. Betz Nathalie mit Jewel, die im A2 mit einem Nullfehler Lauf starteten, sollten nach Fehlern im Jumping und der
verpassten Chance auf den Titel des Nordseesiegers versuchen die restlichen Läufen mit Motivation zu laufen.
Ein Neuling, Gillen Claudine mit Jazz, startete zum ersten Mal und dies gleich bei so einem grossen internationalen Turnier. Ich denke, dass Claudine zufrieden nach Hause fahren
konnte da Jazz zeigte, welches Power in ihm steckt und dieses Powerpaket recht ordentlich von Claudine über die schönen weitläufigen Parcours geführt wurde.
Medium-Klasse:
Betz Nathalie mit Nelson schaffte den Aufstieg in die A3 Klasse. Der Rest war leider etwas durchwachsen!
Rind Sandra mit King schlug sich bei ihrem ersten internationalen Start ausgezeichnet! Jeder Lauf wurde mit höchstens einem Fehler abgeschlossen, sodass es zum Schluss für einen
hervorragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung des Nordseesiegers reichte.
Fleming Isabelle mit Djane, auch ein aufstrebendes Team! Auch diese Beiden des öfteren auf den vorderen Rängen. Dieses Team wird sicherlich im nächsten Jahr eine spezielle Rolle
spielen.
Small-Klasse:
Zufrieden zeigten sich Nathalie Will mit Wins, dies nach einem ausgezeichneten 8. Platz nach dem ersten Tag, leider folgte eine Dis am Sonntag und
danach der Verzicht auf den 2. Jumpinglauf.
Schlusswort:
Das Jubiläumsturnier war wieder eine Reise wert. Obschon wir dieses Jahr keinen Nordseesieger mit nach Hause brachten war es dennoch sicherlich für jeden unserer
Teilnehmer ein gelungenes Wochenende, wobei vor allem der Spaßfaktor überwiegte.
Auch ein großes Kompliment an Maddes die sich unserer Gruppe problemlos anpasste. Ein Start nächstes Jahr wird sicherlich wieder ein fester Bestandteil sein.
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J a c k i l e e t y

